Haar, [11. April 2026] – Das Gastspiel bei den Mainz Athletics hinterlässt bei uns gemischte Gefühle. Während wir phasenweise zeigten, dass wir nicht nur mithalten, sondern dominieren können, fehlte in den entscheidenden Momenten beider Partien das letzte Quentchen Glück und die nötige Kaltschnäuzigkeit. Am Ende stehen zwei knappe Niederlagen (3:4 und 3:7), die jedoch den Kampfgeist unserer Truppe unterstreichen.
Spiel 1: Spannung bis zum letzten Schlag
Der Auftakt am Freitag verlief zunächst nach Plan. Dank eines fulminanten Starts gingen wir direkt im ersten Inning mit 2:0 in Führung. Owen Fierlbeck und Moritz Broske bereiteten den Boden, bevor Sam Hermann mit einem abgeklärten Single durch die Mitte beide Läufer nach Hause schickte. Auf dem Mound lieferte Nico Holdorf eine glänzende Vorstellung ab und hielt die Mainzer Offensive über weite Strecken in Schach.
Doch Mainz bewies Durchhaltevermögen. Die Athletics arbeiteten sich mühsam heran und glichen im sechsten Inning zum 2:2 aus. Wir konterten im siebten Inning zwar noch einmal zur 3:2-Führung, doch ein 2-Run-Homerun von Sean Maple drehte das Spiel endgültig zugunsten der Gastgeber. Trotz zweier Läufer auf Base im letzten Inning blieb uns das rettende Comeback verwehrt.
Spiel 2: Mainz mit späten Runs
Auch am Samstag sahen die Zuschauer eine hart umkämpfte Partie. Nachdem wir zunächst mit 2 Runs im dritten Inning in Führung gegangen sind, konnten die Athletics mit 3 Runs nachlegen. Unseren zwischenzeitlichen Ausgleich im fünften Inning konnten sie erneut egalisieren und schließlich mit Back-to-back-Homeruns wieder in Führung gehen. Die Innings sieben und acht brachten jeweils einen Run für die Mainzer, dem wir nichts entgegensetzen konnten.
Fazit und Ausblick
Wir haben in beiden Spielen über weite Strecken auf Augenhöhe agiert, wurden aber durch Kleinigkeiten und die individuelle Klasse der Mainzer Power-Hitter bestraft.
„Für mich ist eindeutig erkennbar, dass wir weniger Fehler als in der Vorsaison gemacht haben und dass wir Rückschläge überwinden konnten“, konstatiert unsere Vorsitzende Christiane.
Positiv hervorzuheben ist die Stabilität unserer Pitching-Rotation und die Moral der Lineup, die sich zu keinem Zeitpunkt aufgab. Wir nehmen diese Erfahrungen als Ansporn, um in den kommenden Heimspielen vor unseren eigenen Fans die entscheidenden Punkte einzufahren. Die Disciples sind bereit für die Revanche.
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Guggenberger Legionäre | 2 | - | 1.000 | W2 |
| 2. | Mainz Athletics | 2 | - | 1.000 | W2 |
| 3. | Heidenheim Heideköpfe | 1 | 1 | .500 | W1 |
| 4. | Stuttgart Reds | 1 | 1 | .500 | L1 |
| 5. | Gauting Indians | - | 2 | .000 | L2 |
| 6. | München-Haar Disciples | - | 2 | .000 | L2 |



