Haar (15. Juni 2026) – Ein intensives Wochenende liegt hinter uns. Gegen die Guggenberger Legionäre aus Regensburg lieferten wir uns am Freitagabend im heimischen Ballpark und am Samstagnachmittag auswärts zwei packende Duelle. Auch wenn die Ergebnisse mit 4:11 und 6:15 am Ende deutlich ausfielen, spiegeln sie nicht den phasenweise extrem engen Spielverlauf wider, in dem wir dem Favoriten alles abverlangten.
Spiel 1: Starke Inning-Rallye reicht zu Hause nicht ganz
Am Freitagabend erwischten wir vor heimischer Kulisse zunächst einen unglücklichen Start. Zwei Defensivfehler im zweiten Inning bescherten den Gästen eine frühe 2:0-Führung, ohne dass Nico Holdorf auf dem Mound einen Hit abgegeben hatte. Doch unsere Lineup zeigte im dritten Inning eine furiose Reaktion: Nach Hits von Dean Sacher und Owen Fierlbeck brachte uns Patrick Ludin per RBI-Single auf das Scoreboard. Hubert Zgórzyński legte sofort nach und schlug uns mit einem harten Single zur 3:2-Führung nach vorne.
Regensburg nutzte im vierten Inning einige Walks und schlug eiskalt mit drei Runs zurück. Oliver Thormählen beruhigte das Geschehen im Relief und hielt uns bis zum sechsten Inning (3:7) im Spiel. Im achten Inning keimte noch einmal Hoffnung auf, als Quentin Kramer per RBI-Single auf 4:8 verkürzte. Im letzten Durchgang machte die starke Regensburger Offensive dann jedoch alles klar und schraubte den Endstand auf 4:11 hoch. Unser Aufbäumen im Neunten durch Hits von Sacher und Fierlbeck blieb leider unbelohnt.
Spiel 2: Schlagabtausch und dramatisches Finish in Regensburg
Am Samstag in Regensburg entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Starter Daniel Wolf musste zwar im ersten Inning zwei Runs hinnehmen, doch wir bissen uns zurück. Kramer brachte uns im dritten Inning durch ein RBI-Single heran, ehe wir das Spiel im fünften Inning komplett auf den Kopf stellten: Ein cleverer Steal von Ludin direkt an die Homeplate sowie Fehler in der Regensburger Defense drehten das Match zur 4:3-Führung für uns.
Die Freude währte nur kurz, da Regensburg im direkten Gegenzug mit einer 5-Run-Rallye antwortete. Wir steckten jedoch nicht auf: Im siebten Inning verkürzten wir durch ein Sacrifice Fly von Zgórzyński und ein RBI-Single von Aodhan Queen noch einmal auf 6:8. Erst ein bitteres achtes Inning, in dem den Gastgebern bei geladenen Bases fast alles gelang, riss das Ergebnis auf den harten 6:15-Endstand in die Höhe.
Fazit: Erneut stimmt die Richtung, im Abschluss hapert es noch
Die zwei Niederlagen gegen den Spitzenreiter sind ein Muster ohne Wert. Unsere Offensive hat bewiesen, dass sie gegen die Top-Pitcher der Liga konstant Runs produzieren kann. Wenn wir die Unkonzentriertheiten in der Defensive minimieren und auf dem Mound noch konstanter die Strikezone finden, werden wir uns für diesen enormen Aufwand auch wieder mit Siegen belohnen.
| # | Team | W | L | PCT | STK |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Heidenheim Heideköpfe | 15 | 3 | .833 | W3 |
| 2. | Guggenberger Legionäre | 13 | 5 | .722 | W2 |
| 3. | Mainz Athletics | 10 | 8 | .556 | W4 |
| 4. | Stuttgart Reds | 9 | 9 | .500 | L2 |
| 5. | Gauting Indians | 5 | 13 | .278 | L5 |
| 6. | München-Haar Disciples | 2 | 16 | .111 | L7 |
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